Über mich – René Levermann
Financial Modeler aus Überzeugung
Moin, ich bin René Levermann. Seit 2020 selbständig als Finanzmodellierer und Power BI Developer. 50+ Projekte später weiß ich: Es gibt nichts Besseres als ein sauberes Finanzmodell, das komplexe Geschäftslogik in verständliche Zahlen übersetzt.
René Levermann – Finanzmodellierer & Power BI Experte
Qualifikation & Philosophie
Zertifizierungen
Die höchste Zertifizierungsstufe des Financial Modeling Institute. Das CFM gilt weltweit als das anspruchsvollste Exam in der Finanzmodellierung.
Zertifikat verifizieren →Der internationale Standard für professionelle Finanzmodellierung.
Corporate Finance Institute. Technische Tiefe in Bewertung und Analyse.
Dazu kommen Spezialisierungen in Unternehmensbewertung, Real Estate Financial Modeling und Business Model Design.
Meine Philosophie
Financial Modeling ist eine Mischung aus Kunst und Handwerk. Die Kunst liegt darin, das Geschäftsmodell wirklich zu verstehen. Nicht nur die Zahlen, sondern die Logik dahinter. Das Handwerk ist die technische Umsetzung: FAST-Standards, Best Practices, saubere Dokumentation.
Jedes meiner Modelle basiert auf einem vollständigen 3-Statement-Ansatz: GuV, Bilanz, Cashflow. Auch bei Immobilienprojekten und Projektfinanzierungen, wo viele Modellierer auf die Bilanz verzichten. Warum? Weil eine Bilanz, die nicht aufgeht, dir sofort zeigt, dass irgendwo ein Fehler steckt.
Ich baue keine Black Boxes. Meine Kunden sollen ihre Modelle verstehen, anpassen und eigenständig weiterführen können.
Financial Modeling als Profession
In den USA und UK ist Financial Modeling eine anerkannte Profession. In Deutschland? Fehlanzeige. Das will ich ändern.
Jeder, der gut in Excel ist, kann sich Finanzmodellierer nennen. Es gibt keinen geschützten Titel, keinen Standard. Zertifizierungen wie der CFM schaffen einen objektiven Maßstab. Geprüft von derselben Organisation, die auch für PwC, Deloitte und das CFA Institute die Messlatte setzt.
Ich nehme regelmäßig am Excel Summit in London teil, bin aktiv in verschiedenen Financial Modeling Communities und tausche mich in Online-Foren mit Kollegen weltweit aus. Die Modeling-Szene ist klein aber fein. Man kennt sich, hilft sich, lernt voneinander.
Mein Ziel: Financial Modeling als Standard in deutschen Unternehmen etablieren. Nicht als Nice-to-have, sondern als kritisches Tool für strategische Entscheidungen.
Mein Weg
Geprägt durch Unternehmertum
Ich komme aus einem norddeutschen Familienunternehmen. Die prägendste Erinnerung: Wenn wir mit dem Auto in den Skiurlaub gefahren sind, hat mein Vater auf der Hinreise immer einen Kunden oder Lieferanten besucht. “Wenn ich eh schon an München vorbeifahre, kann ich auch einmal Hallo sagen.” Diese Mentalität hat mich geprägt. Beziehungen pflegen, Chancen nutzen, pragmatisch denken. Geschäft ist persönlich.
Finanzen haben mich schon als Jugendlicher fasziniert. Während andere Fußball-Statistiken auswendig lernten, habe ich Geschäftsberichte gelesen. Nach der Schule ging’s 2008 direkt nach London. Mitten in die Finanzkrise. Statt Banking-Glamour gab’s Lehman-Kollaps.
Die China-Jahre
Nach London bin ich nach China gegangen. Sprache gelernt, studiert, gelebt. Mit 24 Jahren stand ich in der chinesischen Provinz und sollte LKW-Anhänger verkaufen. Ich habe gelernt, dass Verträge relativ sind, sich Rahmenbedingungen über Nacht ändern können und kontinuierliche Anpassung überlebenswichtig ist.
Ich wurde Teil eines Automotive Joint-Ventures, bin durchs Land gereist, habe Händler überzeugt und wurde mit Mitte 20 einer der jüngsten Abteilungsleiter in einem deutschen Konzern.
Die wichtigste Lektion meiner Karriere: Das Unternehmen ist gescheitert. Die Idee war gut, die Strategie war schlecht. Wir haben vieles richtig gemacht. Operative Exzellenz, starkes Team, lokale Partnerschaften. Aber die fundamentale Strategie stimmte nicht. Wenn das Modell nicht aufgeht, hilft auch die beste Execution nichts.
Der Weg zur Financial Modeling Expertise
Nach China bin ich in der Immobilienbranche gelandet. Als Analyst für große Wohnprojekte und REIT-Strukturen. Hier habe ich meine Leidenschaft für Finanzmodellierung richtig entdeckt. Komplexe DCF-Modelle, Sensitivitätsanalysen, Szenario-Planungen.
2018 bin ich nach Deutschland zurückgekehrt, um das Familienunternehmen zu übernehmen. Ein solides, profitables Geschäft. Aber mein Herz schlug für Finanzmodellierung. 2020 habe ich meinen eigenen Weg eingeschlagen.
Was mich antreibt
Ich lerne ständig neue Geschäftsmodelle kennen. Jedes Projekt ist anders. Mal ein SaaS-Startup, mal eine Immobilienprojektentwicklung, mal ein Mittelständler vor der Nachfolge. Routine wäre nichts für mich. Ich bin gerne der “Zahlenmensch”, der reinkommt, das Modell baut und wieder geht. Mit dem guten Gefühl, echten Mehrwert geschaffen zu haben.
Privat
Ich lebe mit meiner Familie in Bad Zwischenahn, arbeite aber deutschlandweit und international.
Meine Frau habe ich in China kennengelernt. Sie ist damals mutig mit mir nach Deutschland gezogen. Wir reisen gerne und viel: Was früher Städtereisen nach Shanghai oder New York waren, ist heute “Familienhotel mit Kids Club”. Anderer Urlaub, aber genauso schön. Wir besuchen noch regelmäßig die Familie in China. Für meinen Sohn eine Chance, beide Kulturen zu erleben.
Im Privaten bin ich auch ein kleiner Nerd. Ich baue mit meinem Sohn stundenlang Duplo und Lego-Welten auf (die Technic-Sets sind mein heimlicher Favorit). Am PC entspanne ich bei Simulations- & Aufbauspielen. Die perfekte Balance zu Excel: Komplexe Systeme, aber ohne reale Konsequenzen.