Für Berater · Reporting-Aufbau
Die Bank will Covenants sehen, der Investor einen Monatsbericht, der Beirat ein Quartalsreporting. Ich baue Ihrem Mandanten das Reporting auf. Aus dem Modell, auf dem der Deal stand. Sie bleiben sein Berater.
Ausgangslage
Im Kreditvertrag steht ein Mindest-DSCR. Im Beteiligungsvertrag eine Berichtspflicht bis zum 15. des Folgemonats. Der Beirat erwartet einen Plan-Ist-Vergleich.
Die Buchhaltung liefert eine BWA. Dazwischen fehlt die Brücke.
Das Modell aus dem Deal kennt Plan und Struktur. Die BWA kennt die Ist-Zahlen. Wer beides nicht verbindet, rechnet jeden Monat von Hand nach. Und erklärt Abweichungen, die keine sind.
Ein Dashboard löst das nicht. Erst kommt die Struktur, dann die Darstellung.
Die Lage
Nach dem Closing will der neue Gesellschafter monatlich wissen, wie das Geschäft läuft. Gemessen am Plan, der im Information Memorandum stand.
Was das Reporting können muss
Plan-Ist auf Basis des Transaktionsmodells. Abweichungen erklärt, nicht nur gezeigt.
Was Sie von mir bekommen
Gesellschafterreporting mit Plan-Ist und Forecast, aufgebaut auf dem Deal-Modell
Was bei Ihnen bleibt
Beziehung zu Mandant und Gesellschaftern
Die Lage
Die Finanzierung steht. Bank und Investor verlangen Covenant-Nachweise und einen Bericht je Quartal.
Was das Reporting können muss
DSCR, LTV und Liquidität nach der Definition im Kreditvertrag. Projektfortschritt gegen Budget. Vorschau auf die nächsten Stichtage.
Was Sie von mir bekommen
Covenant- und Investorenreporting mit Datenweg je Kennzahl
Was bei Ihnen bleibt
Beziehung zu Bank und Investor, Nachverhandlungen
Die Lage
Die Runde ist geschlossen. Die Investoren erwarten jeden Monat ein Update.
Was das Reporting können muss
Cash, Burn, Runway und die vereinbarten Kennzahlen. Plan aus dem Finanzplan der Runde.
Was Sie von mir bekommen
Monatsbericht mit festem Aufbau, den der Gründer selbst aktualisiert
Was bei Ihnen bleibt
Beziehung zu Gründer und Investoren, die nächste Runde
Leistung
Ich baue das Reporting, das nach dem Deal fällig wird. Aus dem Modell, auf dem der Deal stand, und aus den Buchungsdaten des Mandanten.
Am Anfang steht nicht das Dashboard. Sondern der Vertrag: welche Kennzahl geschuldet ist, nach welcher Definition, bis wann, an wen. Daraus folgt das Kennzahlengerüst. Und nur das.
Dann die Brücke. Die BWA wird auf Ebene der Sachkonten in die Struktur des Modells übergeleitet. Plan und Ist stehen in derselben Logik. Abweichungen sind echte Abweichungen.
Erst am Ende die Darstellung. Excel, PDF oder Power BI, je nachdem, was Empfänger und Mandant brauchen.
Ein Kennzahlengerüst mit Definition und Datenweg je Kennzahl.
Die Überleitung der BWA in die Struktur des Modells.
Einen Bericht mit festem Aufbau, monatlich oder je Quartal.
Die Covenant-Rechnung nach Definition des Kreditvertrags, mit Vorschau auf die nächsten Stichtage.
Eine Ablaufbeschreibung: wer liefert was bis wann.
Eine Einweisung des Mandanten, damit er den Bericht selbst erstellt.
Keine Abhängigkeit. Nach der Einweisung berichtet Ihr Mandant selbst. Das ist Absicht.
Zwei Arten von Berichten
Fremdkapital
Wer fragt
Bank, Kreditfonds
Was geschuldet ist
Covenant-Nachweis nach Kreditvertrag, etwa DSCR, LTV, Mindestliquidität
Rhythmus
Zu Stichtagen, je Quartal oder Jahr
Worauf es ankommt
Die Definition genau wie im Vertrag. Die kann von der Lehrbuchformel abweichen.
Wo es tief wird
In der Vorschau. Ein knapper Covenant soll vor dem Stichtag sichtbar sein, nicht danach.
Eigenkapital
Wer fragt
Investoren, Gesellschafter, Beirat
Was geschuldet ist
Monats- oder Quartalsbericht nach Beteiligungsvertrag
Rhythmus
Monatlich oder je Quartal
Worauf es ankommt
Plan-Ist mit Erklärung, Forecast, Cash und Reichweite.
Wo es tief wird
In den schlechten Nachrichten. Früh und mit Zahlen, nicht spät und ohne.
Beide Berichte kommen aus derselben Struktur. Wer beides schuldet, pflegt eine Datenbasis, nicht zwei.
Grenzen
Ich baue das Reporting und weise ein. Berichten muss der Mandant.
Ich werte vorhandene Buchungsdaten aus. Buchführung, Abschlussbuchungen und Jahresabschluss bleiben beim Steuerberater.
Die Covenant-Rechnung folgt der Definition im Vertrag. Wie der Vertrag auszulegen ist, klären die Juristen.
Das Reporting ist kein Testat und keine Prüfung der Buchhaltung. Was mit Bank oder Investor besprochen wird, entscheiden Mandant und Sie.
Formate
Kennzahlengerüst, Überleitung, Bericht und Einweisung. Einmal, vor dem ersten Stichtag.
Nur die Covenants nach Kreditvertrag, mit Vorschau.
Monats- oder Quartalsbericht nach Beteiligungsvertrag.
Es gibt schon einen Bericht. Er wird an Modell und Vertrag ausgerichtet.
Ablauf
01
Vorgespräch
30 Minuten. Welche Pflichten aus welchem Vertrag?
02
Verträge lesen
Kreditvertrag und Beteiligungsvertrag: Definitionen, Stichtage, Empfänger.
03
Kennzahlengerüst
Definition und Datenweg je Kennzahl. Abgestimmt mit Ihnen.
04
Überleitung
Die BWA auf Ebene der Sachkonten in die Struktur des Modells.
05
Erster Bericht
Gemeinsam mit dem Mandanten. Vor dem ersten Stichtag.
06
Übergabe
Ablaufbeschreibung und Einweisung. Danach berichtet der Mandant selbst.
Zusammenarbeit
Ich arbeite für Sie, auch wenn ich mit dem Finanzteam Ihres Mandanten spreche.
Ihr Mandant bleibt Ihr Mandant. Ich spreche ihn nicht von mir aus an, auch nicht nach dem Auftrag. Die Zusage steht im Vertrag.
Bevor das erste Dokument kommt, unterschreibe ich Ihre Vertraulichkeitsvereinbarung. Verträge und Buchungsdaten sehe ich nur, soweit das Reporting sie braucht.
Festes Honorar oder nach Aufwand auf Stundenbasis, je nach Umfang. Die Rechnung geht an Sie.
Referenzen
Seit 2020 bin ich selbständig als Finanzmodellierer. 50 Projekte seitdem.
Quartalsberichte an Equity-Investoren in Solar- und Windprojekten. Baufortschritt, Kosten, IRR. Drei Projektgesellschaften, ein konsolidierter Bericht.
Monatliche Übersicht mit Plan-Ist, Forecast und Ausblick für Beirat und Gesellschafter.
Monatliche Updates an Investoren nach Seed und Series A. Cash, Burn, Runway, Kennzahlen.
FAQ
Was ist ein Covenant-Reporting?
Der regelmäßige Nachweis gegenüber der Bank, dass vereinbarte Kennzahlen eingehalten sind. Etwa ein Mindest-DSCR oder eine Höchstgrenze für den LTV. Gerechnet wird nach der Definition im Kreditvertrag.
Warum baut das Reporting auf dem Modell des Deals auf?
Weil dort der Plan steht, an dem gemessen wird. Wer das Reporting neu aufsetzt, vergleicht Ist mit einem anderen Plan als dem, auf dem der Deal stand.
Ersetzt das die BWA oder DATEV?
Nein. Die BWA bleibt die Quelle für die Ist-Zahlen. Das Reporting leitet sie in die Struktur des Modells über.
Excel oder Power BI?
Beides ist möglich. Erst steht die Struktur, dann wird das Format gewählt. Entscheidend ist, was Empfänger und Mandant lesen und pflegen können.
Wer erstellt den Bericht nach der Einweisung?
Der Mandant. Dafür ist der Aufbau gemacht: feste Struktur, Ablaufbeschreibung, Einweisung. Ich baue. Ihr Mandant berichtet.
Was passiert, wenn ein Covenant knapp wird?
Die Vorschau zeigt es vor dem Stichtag. Was dann mit der Bank besprochen wird, entscheiden Mandant und Sie.
Sprechen Sie direkt mit meinem Mandanten?
Mit seinem Finanzteam, soweit das Reporting es braucht, und in Abstimmung mit Ihnen. Die Beziehung bleibt bei Ihnen.
Vorgespräch
30 Minuten. Per Video-Call. Ohne Namen des Mandanten.
Die Ergebnisse beruhen auf den dokumentierten Annahmen. Änderungen einzelner Annahmen können die Ergebnisse erheblich verändern. Die Planungsrechnung ist keine Prognose.